Zucht

1993 wurde der Landesverband Thüringer Ziegenzüchter e.V. vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt als Zuchtorganisation anerkannt.

Im Thüringer Herdbuch werden folgende Rassen geführt.

Anglo Nubier Ziege
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Herkunft und Verbreitung Die Anglo – Nubier - Ziege ist aus der Kreuzung von englischen Landschlägen mit aus Afrika und Indien eingeführten Ziegenrassen entstanden. Sie ist überwiegend in Großbritannien verbreitet.
Beschreibung Die Anglo – Nubier - Ziege ist eine großrahmige, langbeinige Ziege. Typisch für diese Rasse sind die langen, anliegenden, hängenden Ohren und die ausgeprägte Ramsnase. Die Tiere sind sowohl gehörnt als auch ungehörnt. Das Haar ist kurz, glatt und fein. Alle Farbkombinationen von braun, schwarz und weiß sind möglich.
Maße und Gewicht Ziegen Böcke
  Widerristhöhe (cm) 80-100
 ca. 110
  Gewicht (kg) 70-80
 ca. -100
Leistungen
  • 240-Tage-Milchleistung ca 700 - 800 kg,
  • 4 bis 5 % Fett, 3 bis 4 % Eiweiß.
    Bei entsprechender Haltung und Fütterung sind höhere Leistungen möglich.
  • Gute Fleischleistungseigenschaften,
  • Frühreife und gute Fruchtbarkeit, im Durchschnitt zwei Lämmer pro Jahr,
  • Eignung für die Landschaftspflege.
Zuchtziel Angestrebt wird eine großrahmige, fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege im Zweinutzungstyp mit ausgeprägter Wirtschaftlichkeit auf Grund ihrer Milch- (sehr hohe Fett- und Eiweißprozente) und Fleischleistung sowie Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorn und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.

Züchter

Armstroff, Doris und Helmut
Brühlstr. 48
99100 Zimmernsupra
03 62 08 - 7 14 88
dorisarmstroff@web.de

Haas, Judith
August-Bebel-Str. 32
04618 Ziegelheim
03 44 94 - 8 02 60
j.haas76@gmx.de

Taubert, Robert
Lindenstr. 7
04618 Ziegelheim
03 44 94 - 8 09 01
roberttaubert@freenet.de

Burenziege
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Herkunft und Verbreitung Die Burenziege wurde 1930 in Südafrika aus vorhandenen Ziegenschlägen heraus-gezüchtet. Hierbei kreuzte man auch Ziegenrassen aus Botswana und Namibia ein. 1959 wurde die "Goat Breeder´s Assodation" in Eastern Cape in Südafrika gegründet. Hiermit begann eine starke, kontinuierliche Selektion der Burenziege, bis zum heutigen Typ hin.
Nach Deutschland kam die Burenziege im Rahmen der Verdrängungskreuzung zum Aufbau der Fleischziegenzucht. Die ersten Tiere kamen zufällig lebendig über die Universität Gießen und 1978/1979 über den Zoo "Wilhelma" nach Deutschland. Dieses geschah dann später über Sperma und auch durch Embryonen.
Beschreibung Die Burenziege ist eine mittel - bis großrahmige, gehörnte Fleischziege, mit langem Rumpf, breiten und gut bemuskelten Körperpartien, ausgeprägter Rippenwölbung und guter Bekeulung. Sie ist kurzhaarig, hat eine weiße Grundfarbe, einen rot-braun bis hellbraun gezeichneten Kopf, dessen Zeichnung bis zum Hals und Brustbereich reichen kann. Eine weiße geschlossene Blesse ist wünschenswert. Nicht erwünscht eine bis in den Nacken durchgehende Blesse sowie weiße Ohren. Pigmentflecken am Körper werden bis zu einer Größe von 10 cm Durchmesser toleriert. Ein einfarbig rotbrauner Farbschlag ist auch zugelassen. Die Hörner beider Geschlechter sollten nicht zu flach gestellt sein, um den Hautkontakt insbesondere bei Böcken zu vermeiden. Geknickte, längsgefaltete oder verdrehte Ohren sind abzulehnen. Der Kopf der Burenziege sollte eine konvexe Form aufweisen mit leichter Ramsnase. Da diese bei älteren Tieren ausgeprägter wird kann es zu einem Überbiss kommen. Hier sind bis zu 5 mm bei einem ausgewachsenen Tier tolerierbar.
Maße und Gewicht Ziegen Böcke
  Widerristhöhe (cm) 65-80
 80-95
  Gewicht (kg) 70-85
 90-120
  Optimal ist bei Jungziegen eine Rumpftiefe von 50 %, bei älteren Ziegen von 60 % bezogen auf die Körperhöhe.
Leistungen Die Burenziege ist asaisonal. Bei gutem Management sind dreimalige Ablammungen in zwei Jahren möglich. Mittelrahmige, tiefe Ziegen sind für die Fleischproduktion besonders geeignet, wobei die Lämmer sehr frohwüchsig sind und eine gute Bemuskelung an Keule, Rücken und Schulter entwickeln.
1,8 – 2,0 geborene Lämmer/Lammung. Drillingsgeburten kommen auch häufiger vor! Die täglichen Zunahmen der Lämmer liegen im Bereich von 200 250 g. Einzeltiere erreichen auch weit höhere Zunahmen. Die Ziege zeigt ein ruhiges Temperament bei guter Muttereigenschaft, einschließlich hoher Milchleistung am Anfang der Säugeperiode. Beste Eignung in der Landschaftspflege!
Zuchtziel Eine voll bemuskelte, kräftige, breite und tiefe Ziege mit langem Rücken und breiten, nicht zu stark abfallenden Becken, einer korrekten Beinstellung mit fester, nicht zu langer Fesselung. Angestrebt wird eine gute Ausbildung des Euters mit nicht zu dicken Strichen. Beistriche sind nicht gewünscht, aber tolerierbar. Angestrebt werden Tiere, die auch bei extensiver Haltung und in der Landschaftspflege gute Zunahmen aufweisen.

 

Züchter

Bauß, Tommy
Kaltenordheimer Weg 6
98634 Aschenhausen
01 60 - 7 26 52 23
tommy-bauss@gmx.de

Brandner, Tommy
Hauptstr. 25
07381 Oppurg
01 52 - 22 71 41 28
brandnertommy@web.de

Brückner, Wulf
Engerda Nr. 58
07407 Uhlstädt-Kirchhasel
03 67 43 - 2 25 46
 

Friese, Christian
Am Hauk 1
36452 Fischbach
03 69 64 - 8 38 70
 

Grünberg, Theo
Kamsdorfer Str. 35
07334 Goßwitz
0 36 71 - 61 54 33
 

Hiller, Dietmar
Friedrich-Ebert-Str. 11
06567 Bad Frankenhausen/ Kyffhäuser
01 72 - 3 64 33 57
 

Konzmann, Gilbert
Dorfstr. 13
07778 Lehesten
01 73 - 3 21 72 94
gilbert.konzmann@gmx.de

Lumnitz, Sabine und Frank
Wilhelm-Piek-Str. 5
99718 Wasserthaleben
03 63 70 - 46 98 55
burensafralu@gmx.de

Mischorr, Roberto
Goethestr. 3
98634 Kaltenwestheim
0 36 46 - 2 05 79
 

Scharfe, Doris und Hartmut
Am Ring 14
99762 Neustadt
03 63 31 - 3 08 38
info@burenziegenzucht-scharfe.de

Sorge, Uwe
Röttersdorf 55
07349 Lehesten
01 72 - 8 79 38 24
 

TZG Ernstroda (Stein, Ronny)
Hinterm Riedzaun 1
99894 Friedrichroda
01 52 - 22 93 00 99
 

Weiland, Jörg
Am Bach 14
99444 Blankenhain
01 72 - 6 96 71 36
joerg.weiland@email.de

Zeidler, Bettina und Michael
Siedlung 3
36466 Dermbach
03 69 64 - 8 30 75
mb-zeidler@t-online.de

ZG Eichhorn, Marcel und Gneuß, Julia
Mühlenweg 5
98639 Solz
01 51 - 19 14 54 85
marcel.eichhorn@freenet.de

ZG Kämmerer, Marion und Tittel, Werner
Oberroßlaer Weg 1
99510 Niederroßla
0 36 44 - 55 92 21
marioningrid@web.de

ZG Loeper, Anja und Müller, Gerd
Neubauernweg 174
99628 Hardisleben
01 72 - 7 91 55 41
loeperanja@gmail.com

Kaschmirziege
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tl_files/pdf/Veranstaltungen/Zucht/KAZ1.JPGtl_files/pdf/Veranstaltungen/Zucht/KAZ2.JPG

Herkunft und Verbreitung Der Ursprung der Kaschmirziegen liegt in den ariden Hochgebirgssteppen
Zentralasiens. Vor gut 200 Jahren wurden erste
Tiere in Europa eingeführt. Die meisten Tiere leben heute in der
Volksrepublik China und der Mongolei. Nach 1970 wurden in
Australien und Neuseeland große Kaschmirziegen-Farmen aufgebaut.
Im Jahre 1989 zogen die USA nach. In Europa finden
sich Kaschmirziegen hauptsächlich in Schottland. Im Ursprungsgebiet
gehören Kaschmirziegen nicht einer einzelnen
Rasse an, sondern bilden eine Rassegruppe mit dem gemeinsamen
Merkmal der feinen Unterwolle.
Beschreibung Klein- bis mittelrahmige, gehörnte Ziege mit hängenden Ohren.
Böcke tragen lange, nach außen drehende Hörner, Ziegen kleine
sichelförmige. Das Haarkleid ist lang-haarig herabhängend
mit einer feinen dichten Unterwolle. Es gibt weiße, graue,
schwarze und braune Farbschläge. In Europa gibt es vorwiegend
weiße und einige schwarzbraune Tiere
Maße und Gewicht Ziegen Böcke
  Widerristhöhe (cm) 50-60
 60-70
  Gewicht (kg) 30-40
 50-60
Leistungen Kaschmirziegen sind vorwiegend Wolllieferanten, mit einer guten
Eignung für die Landschaftspflege. Die zu verarbeitende
Unterwolle wird mehrmals pro Jahr ausgekämmt, gewaschen
und versponnen. Die Ziegen sind asaisonal und weisen geringe
Fruchtbarkeit auf.
Zuchtziel Als Zuchtziel wird eine robuste und widerstandsfähige, kleinbis
mittelrahmige Ziege mit guter Wollleistung von ausgeglichener
Qualität angestrebt.

 

Züchter

Armstroff, Doris und Helmut
Brühlstr. 48
99100 Zimmernsupra
03 62 08 - 7 14 88
dorisarmstroff@web.de

Pfauenziege
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Herkunft und Verbreitung Über die Herkunft der  Pfauenziege  ist sehr wenig bekannt. Die ersten Aufzeichnungen gab es Ende des 19. Jahrhunderts. Selbst die Bedeutung des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Das Wort Pfauenziege hat nichts mit dem Vogel Pfau zu tun. Da die Ziege schwarze Flecken und Streifen an ihren Wangen und Augen hat, nimmt man an, dass diese "Pfaven“ der Rasse ihren Namen gaben. Die Rasse war Anfang des 20. Jahrhunderts in Graubünden und im Tessin weit verbreitet. Nachdem sie bei der Rassenbereinigung für Ziegen in der Schweiz 1938 nicht offiziell anerkannt wurde, ging ihr Bestand stark zurück. In Deutschland nur vereinzelt anzutreffen. Auf Initiative der schweizerischen Organisation "Pro Specie Rara“, die sich für den Erhalt der Vielfalt einheimischer Nutztiere und Kulturpflanzen einsetzt, schlossen sich die Züchter in einer Interessengemeinschaft zusammen und bildeten regionale Zuchtgenossenschaften. Sie konnten die Anerkennung der Rasse erreichen und den Bestand wieder auf ca. 300 Tiere ausbauen. Verbreitung Kantone Graubünden und Tessin in der Schweiz.
Beschreibung Großrahmige, eher schwere Ziege mit kurzem bis mittellangem, nicht glattem Haarkleid. Behornt. Die vordere Körperhälfte ist überwiegend weiß mit schwarzen Stiefeln. Von den schwarzen Ohrinnenseiten reichen zwei schwarze Bänder seitlich des Kopfes über die Augen bis zum ebenfalls schwarzen Maul. Die hintere Körperhälfte ist überwiegend schwarz mit weißen Oberschenkeln, einem weißen Flankenfleck und weißem Schwanz.
Maße und Gewicht Ziegen Böcke
  Widerristhöhe (cm) 70-80
85-95
  Gewicht (kg) 50-60
75-85
Leistungen Pfauenziegen werden auf Grund ihrer guten Mastfähigkeit als Fleischziegen im Herdbuch geführt. Für die Fleischleistungsprüfung werden das Geburtsgewicht sowie das Gewicht am 42. und 100. Lebenstag durch Wiegen ermittelt und daraus die täglichen Zunahmen bis zum  42. bzw. 100. Lebenstag berechnet. Da die Rasse in ihren Ursprungsgebieten auch als Milchrasse gehalten wird und um diese Nutzungsrichtung nicht völlig zu verdrängen, ist die zusätzliche Durchführung der Milchleistungsprüfung möglich. Die Exterieurbeurteilung der weiblichen Tiere erfolgt für die Merkmale Typ, Form, Euter und Bemuskelung. Die Exterieurbeurteilung der männlichen Tiere erfolgt für die Merkmale Typ, Form und Bemuskelung.
Zuchtziel Zuchtziel ist eine großrahmige Ziege mit guter Mastleistung und rassetypischer Zeichnung.

 

 

Züchter

Niesing, Alexander
Hintergasse 4
37355 Kleinbartloff
01 52 - 53 39 05 51
 

Tauernschecke
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Herkunft und Verbreitung Die Tauernscheckenziege ist eine Gebirgsziegenrasse, sie wurde ursprünglich in den Tälern und Almen der Hohen Tauern rund um den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs, gehalten. Der erste bekannte Züchter hatte Anfang des 20. Jh. auf der Rauriser Rohrmoosalm eine Herde mit ca. 100 Tieren. Durch Mischung mit Restbeständen aus Ost-Tirol wurde der eigene Bestand ergänzt. Lange waren nur wenige Halter in der Zucht aktiv. Erst in den 90er Jahren des 20. Jh. - unterstützt durch die Gründung des Salzburger Zuchtverbandes - stieg die Zahl der Tauernschecken-Züchter an. Auch in den angrenzenden Nachbarländern wie Deutschland hielten die Tauernschecken somit Einzug. Insgesamt registrierte der Zuchtverband 250 Tiere dieser Rasse.
Beschreibung Diese Ziegen fallen durch ihr stark schwarz-braun-weiß geflecktes Fell (auch schwarz-weiss kommt vor) auf. Es ist kurz und ohne Behang. Eine durchgehende Blässe am Kopf (wobei die Ohren und Augen deutlich pigmentiert sind) ist ebenso charakteristisch wie die schwarze, manchmal gescheckte Beinfarbe. Sowohl die Ziege als auch der Bock sind gehörnt. Die Tauernschecken sind eine vitale, langlebige und trittsichere Gebirgsziegenrasse. Sie haben gut ausgebildete Euter, so das sie eine ansprechende Milchleistung liefern. Bei natürlicher Haltung sind sie sehr fruchtbar und besitzen ausgeprägte Muttereigenschaften.
Maße und Gewicht Ziegen Böcke
  Widerristhöhe (cm) 70-80
 75-90
  Gewicht (kg) 50-70
 60-85
Leistungen Die Tauernscheckenziege ist robust und genügsam. Sie ist sehr fruchtbar, d.h., in der Regel werden Zwillinge geboren. Eine Ziege liefert ca.500kg Mich / 240Tage.
Zuchtziel Erhaltung dieser sehr ansprechenden Ziegenrasse in ihrem Bestand. Daneben sollten die Vitalität sowie die Milch- und Fleischleistung der Tauernscheckenziege verbessert werden, bei Sicherung trockener und guter Fundamente für Trittsicherheit im Gebirge. Die Größe und Form der Blässe sind nicht zuchtausschließend.

Züchter

Carl, Erhard
Erfurter Str. 13
99189 Elxleben
01 70 - 8 22 04 66
hardystierwelt@googlemail.com

Thüringer Wald Ziege
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Herkunft und Verbreitung Die Thüringer Wald Ziege entstand Anfang des 20. Jahrhundert in Thüringen aus regionalen Thüringer Landschlägen, in die über einen begrenzten Zeitraum Schweizer Toggenburger Ziegen eingekreuzt wurden. Die Rasseanerkennung erfolgte 1935. Die Rasse verteilt sich über das gesamte Bundesgebiet, das Hauptverbreitungsgebiet ist Thüringen.
Beschreibung Die Thüringer Wald Ziege ist eine mittelrahmige Milchziege. Es treten sowohl gehörnte als auch hornlose Tiere auf. Das Haarkleid ist kurz und glatt anliegend. Die Farbe erstreckt sich von hell- bis dunkelschokoladenbraun. Vereinzelt treten auch schwarze Tiere auf. Ein Aalstrich ist nicht vorhanden. Die typische Kennzeichnung kommt zum Ausdruck durch die ausgeprägte Gesichtsmaske mit den von der Überaugengegend bis zur Oberlippe reichenden weißen Streifen. Das Maul und die Ohren sind weiß gesäumt, Spiegel und Unterbeine weiß.
Maße und Gewicht Ziegen Böcke
  Widerristhöhe (cm) 65-75
88-90
  Gewicht (kg) 40-70
70-100
Leistungen

Milchmenge
Inhaltsstoffe

700 – 1000 kg Milch mit durchschnittlich 3,5 % Fett und über
3,00 % Eiweiß / 240-Tage Laktation
Fruchtbarkeit Erste Ablammung bis zum Alter von 15 Monaten, eine Ablammung pro Jahr, 1,8 bis 2, geborene Lämmer pro Ablammung, saisonale Brunst.
Zuchtziel Ziel ist der Erhalt, der in ihrem Bestand gefährdeten Rasse. Gefordert wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit hoher Wirtschaftlichkeit. Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Ein Das Euter sollte gleichmäßig, geräumig, drüsenreich und fest angesetzt sein, das weit nach vorn reicht. Die mittellangen, gleichförmigen und klar abgesetzten Striche sollten sich gut zum Hand- und Maschinenmelken eignen. In der Fortführung der Rasse ist auf Reinrassigkeit zu achten, Einkreuzungen sind zu vermeiden.

Züchter

Apfel, Sebastian
Profisch 2
36448 Schweina OT Profisch
03 69 61 - 7 38 01
 

Baumbach, Heiko
Hauptstr. 10a
99820 Hörselberg-Hainich OT Behringen
03 62 54 - 7 08 51
 

Baumgarten, Marcel und Winzer, Wolfgang
Burgstr. 4
99198 Vieselbach
03 62 03 - 9 03 10
 

BioLuna (Burkhardt, Frank)
Klosterstr. 2
99831 Creuzburg
03 69 26 - 9 02 54
kontakt@bioluna.info

Braun- Lüllemann, Jörg
An der Kirche 5
37318 Hohengandern
03 60 81 - 6 05 89
 

Eck, Steffen
Tambacher Str. 86
98593 Floh - Seligenthal
0 36 83 - 60 52 52
 

Empt, Ralf
Bahnstr. 33
99189 Gebesee
03 62 01 - 3 98 19
prruebesam@aol.com

Fritsch, Anne-Marie
Schmiedegasse 3
99718 Trebra
0 36 36 - 70 09 75
anne581988@freenet.de

Hartung, Olaf
Alte Dorfstr. 5
99755 Appenrode
03 63 31 - 4 97 59
 

Huppert, Simone
Gasse 27
37339 Berlingerode
01 51 - 25 33 56 35
 

Kästner, Christian und Ute
Dorfstr. 15
99625 Battgendorf
0 36 35 - 48 21 56
christian-kaestner@online.de

Lebens- u. Agrarkulturelle Initiative
Dorfstr. 52
37318 Marth
03 60 81 - 6 06 15
info@kastanienhof-marth.de

Ludwig, Peter
Hauptstr. 92
98617 Bettenhausen
03 69 43 - 6 35 18
 

Martin, Mario Gerold
Ortsstr. 25
96515 Judenbach
01 51 - 11 10 04 92
mariogeroldmartin@gmail.com

Norbey, Stefan
Steingraben 1
36469 Tiefenort
0 36 95 - 82 54 42
stefan-norbey@t-online.de

Puchta, Sylvia
Dorfstr. 41
04626 Jonaswalde
03 44 96 - 6 07 30
 

Rehberg, Heiko
Hildburghäuser Str. 61
98673 Eisfeld
0 36 86 - 61 80 16
 

Schamberger, Stefan
Am Gänsberg 116
98639 Wallbach
0 36 93 - 89 09 18
 

Steinmetz, Karin und Ralf
Außerhalb 1
99326 Ilmthal OT Singen
0 36 29 - 80 22 61
karin.steinmetz@gmx.de

Tierpark Suhl
Carl-Fiedler-Str. 58
98527 Suhl
01 72 - 6 40 51 33
andrea.bache@tierpark-suhl.de

ZG Kämmerer, Marion und Tittel, Werner
Oberroßlaer Weg 1
99510 Niederroßla
0 36 44 - 55 92 21
marioningrid@web.de

Ziegenhof Peter
Niedertopfstedter Str. 1
99718 Greußen
0 36 36 - 70 16 41
info@ziegen-peter.de

Weiße Deutsche Edelziege
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 tl_files/artikel/weisse_deutsche_edelziege.jpg
Herkunft und Verbreitung Die Weiße Deutsche Edelziege ging aus weißen Schlägen heimischer Ziegen hervor, die mit Schweizer Saanenziegen veredelt wurden, Sie wurde bis 1928 auch als Saanenziege bezeichnet.
Beschreibung

Die Weiße Deutsche Edelziege ist eine hochproduktive Milchziege, sie hat eine weiße Farbe, leichte Pigmentflecken an Nase, Ohren und Euter sind zulässig.

  • Mittlerer bis großer Rahmen, hornlose und gehörnte Tiere.
  • Kurze und glatt anliegende Behaarung.
  • Saisonale Brunst, Frühreife, Erstzulassung mit sieben bis neun Mo-naten.
  • Fest ansitzendes, drüsiges Euter mit ausgeprägtem Zentralband, Bauch- und Schenkeleuter. 
  • Klar abgesetzte, mittellange Striche, leichte Melkbarkeit.
Maße und Gewicht Ziegen Böcke
  Widerristhöhe (cm) 76-75
 75-90
  Gewicht (kg) 65-75
 90-100
Leistungen

Milchmenge
Inhaltsstoffe

850 bis 1200 kg Milch, 3,2 bis 3,5 % Fett, 2,8 bis 3,0 % Eiweiß/ 240-Tage Laktation. Bei entsprechender Haltung und Fütterung höhere Leistungen möglich.
Fruchtbarkeit Erste Ablammung bis zum Alter von 15 Monaten, eine Ablammung pro Jahr, 1,8 bis 2,0 geborene Lämmer pro Jahr.
Zuchtziel  Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit großer Wirtschaftlichkeit auf Grund hoher Fett- und Eiweißmengenleistungen und ihrer Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Das Fundament soll trocken und
 nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorne und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand-und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.

Züchter

Eberhardt, Stefanie
Dorfstr. 37
99918 Eichelborn
03 62 09 - 4 34 40
 

Schneider, Dieter
Am Plan 5
99428 Ottstedt am Berge
03 62 03 - 5 07 23